Wenn im Frühjahr Keller, Schränke und Abstellräume aufgeräumt werden, bietet sich eine gute Gelegenheit, auch den Brandschutz in den eigenen vier Wänden zu überprüfen. Darauf weisen die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main anlässlich des bundesweiten Rauchmeldertages am Freitag, 13. März 2026 hin.

Viele Wohnungsbrände entstehen im Alltag – etwa durch defekte Elektrogeräte, überlastete Steckdosen oder unbeaufsichtigte Kerzen. Funktionierende Rauchmelder können in solchen Situationen entscheidende Minuten zur Selbstrettung verschaffen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Geräte regelmäßig geprüft und gewartet werden.

Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ empfiehlt deshalb, Rauchmelder mindestens einmal im Jahr zu testen und zu reinigen. Der Frühjahrsputz ist dafür ein passender Anlass.

Rauchmelder regelmäßig testen

Mit einem kurzen Druck auf den Testknopf lässt sich überprüfen, ob das Gerät funktioniert. Gibt der Rauchmelder ein Signal ab, ist er grundsätzlich betriebsbereit. Bleibt der Warnton aus, kann eine leere Batterie die Ursache sein. In diesem Fall sollte die Batterie gewechselt werden. Bei Geräten mit fest eingebauter 10-Jahres-Batterie ist gegebenenfalls ein Austausch des gesamten Rauchmelders erforderlich.

Auch Staub kann die Funktion beeinträchtigen. Rauchmelder sollten daher regelmäßig abgestaubt werden. Wichtig: Die Geräte nicht mit dem Staubsauger reinigen, da dabei empfindliche Bauteile beschädigt werden können.

Platzierung der Rauchmelder prüfen

Rauchmelder gehören mindestens in Schlafräume, Kinderzimmer sowie Flure und Räume, die als Rettungswege dienen. Veränderungen in der Nutzung von Räumen können dazu führen, dass zusätzliche Melder erforderlich werden. Wird ein Raum beispielsweise als Gäste- oder Kinderzimmer genutzt, sollte auch dort ein Rauchmelder installiert sein.

Brandrisiken im Haushalt reduzieren

Im Rahmen des Sicherheits-Checks lohnt sich auch ein Blick auf mögliche Brandquellen im Haushalt. Poröse Kabel, wackelige Stecker oder überlastete Mehrfachsteckdosen zählen zu den häufigsten Ursachen für Brände in Wohnungen. Defekte oder stark abgenutzte Komponenten sollten daher zeitnah ersetzt werden.

Batterien sicher lagern und entsorgen

Auch Batterien können ein Risiko darstellen, wenn sie unsachgemäß gelagert werden. Sie sollten kühl, trocken und möglichst getrennt voneinander aufbewahrt werden. Die Pole sollten keinen Kontakt zu metallischen Gegenständen haben, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Aufgeblähte oder ausgelaufene Batterien gehören in die fachgerechte Entsorgung. Wichtig ist zudem, vor der Entsorgung alter Elektrogeräte zu prüfen, ob sich darin noch Batterien oder Akkus befinden.

Weitere Hinweise zur Wartung von Rauchmeldern sowie zur zur Rückgabe und Entsorgung von Batterien gibt es hier:

Der nächste bundesweite Rauchmeldertag findet in diesem Jahr am 13. November 2026 statt.

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